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Bildung für NachhaltigkeitDefinitionenIndikatorenProblemeRegenwälderStrategien der NachhaltigkeitZiele- Agenda 21
- Agenda 21 - Soziale Ziele
- Agenda 21 - Ökologische Ziele
- Agenda 21 - Ökonomische Ziele
- Carnoules Appell für globales Wohlergehen, 2000
- Dematerialisierung
- Faktor 10-Club: Appell von 1997
- Globale Wende: Allgemeine Schlussfolgerungen
- Globale Wende: Notwendige Schritte für den Wechsel zur Nachhaltigkeit
- Hawken/Lovins/Lovins: Öko-Kapitalismus, 2000
- Lovins/ Lovins/ Weizsäcker: Faktor 4. Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch, 1997
- Millenniumsziele (2000)
- Nachhaltiger Konsum
- Rogall: Ziele einer nachhaltigen Entwicklung, 2007
- Was ist Nachhaltigkeit?
- Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH: Umweltpolitische Ziele eines zukunftsfähigen Deutschlands, 1996
- Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH: Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt, 2008
- Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH: Zukunftsfähiges Deutschland. Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung, 1996
- Ziele - Was will nachhaltige Entwicklung wie erreichen?
| Agenda 21 - Ökologische Ziele Die meisten Kapitel der Agenda 21 enthalten versteckt oder ausgesprochen ökologische Zielvorstellungen. So finden sich z.B. zum Komplex Energie/Luftverschmutzung/Klimaschutz Zielvorstellungen insbesondere in den Kapiteln 4, 6, 7, 9, 11, 12 und 14.
In Kapitel 9 "Schutz der Erdatmosphäre" sowie in der inzwischen von mehr als 150 Staaten unterzeichneten Klimarahmenkonvention ist als eines der wichtigsten ökologischen Ziele vorgegeben:- Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau, auf dem eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems verhindert wird.
Die zum Erreichen dieser Ziele erforderlichen Maßnahmen im Energiebereich sind insbesondere:- Energieeinsparung
- Erhöhung der Energieeffizienz
- verstärkter Einsatz erneuerbarer Energiequellen
- die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, wie
- eine integrierte Planung für die Energie-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik
- die Einbeziehung der entstehenden Umweltkosten in Planung und Preispolitik
- die Etablierung ausreichender Anreize für den privaten Sektor, um Energieeffizienz bei der Erzeugung und dem Verbrauch zu fördern.
Weitere ökologische Ziele sind z.B. enthalten in:
Kap.
| Oberziel
| Ziele
| Unterziele
| Hintergrund / Erläuterung
| 11
| Bekämpfung der
Entwaldung
| - Erhaltung der Mehrfachfunktionen (Nutzfunktion, ökologische Funktionen, Erholungsfunktion) von Wäldern und Waldgebieten
- Verbesserung des Schutzes, der nachhaltigen Bewirtschaftung und der Erhaltung aller Wälder, sowie Wiederbegrünung zerstörter Gebiete durch Aufforstung und andere Maßnahmen
- Förderung einer effizienten Nutzung und einer vollständigen Bewertung der Güter und Dienstleistungen, die von Wäldern und Waldgebieten bereitgestellt werden
- Schaffung und/oder Stärkung von Kapazitäten für die Planung, Erfassung und systematischen Beobachtung von Wäldern und diesbezüglicher Programme, Projekte und Aktivitäten, einschließlich kommerzielle Handelsbeziehungen und Prozesse
| - Erhaltung der traditionellen Lebensräume der eingeborenen Bevölkerung, Waldbewohner und lokaler Gemeinschaften; Erhaltung der Rohstoffquelle; Erhaltung bzw. Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes; Vermeidung von Bodenerosion, von Verlust der Artenvielfalt und deren Lebensräumen, von Beeinträchtigungen von Wassereinzugsgebieten, von Klimaschäden (Aufnahme des Treibhausgases CO2)
- Erhaltung und Aufforstung der Wälder, Bekämpfung der Ursachen der Bedrohung der Wälder, Schaffung oder Erweiterung von Schutzzonen für ausgewählte Wälder mit wichtigen Funktionen
- Förderung des Verbrauchs von Waldprodukten, Förderung von Ökotourismus, Förderung von im Wald angesiedelten Unternehmen, die die ländliche Entwicklung und das lokale Unternehmertum unterstützen
- Förderung von Forstverwaltungen, Waldinventuren, Monitoring u.a.
| - (...)
- Feuer/Brandrodung, Krankheiten, Raubbau, Bergbau, Schadstoffeinträge, auch grenzüberschreitende Luftverschmutzung
- Zusammenarbeit der Regierung mit Handel, NGOs, Wissenschaft und Technologie, lokalen Gemeinschaften und Behörden, der eingeborenen Bevölkerung und der Öffentlichkeit
- Informationen über Größe und Art der Wälder sowie Umfang und Art der Nutzung sind erforderlich für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder.
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Kap.
| Oberziel
| Ziele
| Hintergrund/Erläuterung
| 18
| Schutz und Nutzung von Süßwasser
| - Deckung des Elementarbedarfs an Wasser und Hygiene
- Schaffung einer angemessenen weltweiten Wasserversorgung im Jahr 2025
| - Zwischenziele für 2000:
- mind. 40 l sauberes Trinkwasser pro Einwohner und Tag für alle in städtischen Regionen
- mind. 75 % aller Einwohner in städtischen Gebieten sollen über genügend Wasser zu Hygienezwecken verfügen
- Gesetze für die Abfallentsorgung sollen in Kraft sein; 3/4 aller festen Stadtabfälle sollen gesammelt und verwertet oder umweltschonend beseitigt werden.
- Die ländliche Bevölkerung soll überall mit sauberem Wasser und entsprechender Hygiene gesund leben können.
- Durch unsauberes Wasser bedingte Krankheiten müssen unter Kontrolle gebracht werden; Ausrottung von Guineawurm-Infektion und Flussblindheit bis zum Jahr 2000.
- Auffinden und Schützen von Wasserreserven, umweltverträgliche Nutzung, Verhinderung der Verschmutzung; zwingende Umweltverträglichkeitsprüfung für größere Wasserbauprojekte mit möglichem Einfluss auf die Wasserqualität oder das Ökosystem Wasser; Erschließung alternativer Süßwasserquellen (Meerwasserentsalzung, Regenwassernutzung); Schutz der Wälder in Wassereinzugsgebieten, Schutz des Grundwassers vor landwirtschaftlichen Schadstoffen
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[ Zuletzt geändert: 28.11.2006 15:03:20 ]
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